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Schwülwarme Sprints in Arnstadt

Arnstadt, die älteste Stadt der neuen Bundesländer ludt OL-er aus ganz Deutschland zur Stadterkundung per Sprint-OL. Der Einladung folgten neben 130 deutschen Sprintspazialisten auch OL-er aus Tschechien und der Schweiz. Leider hatte Petrus anfangs eine ablehnende Haltung zur Veranstaltung. Bis kurz nach 10 Uhr gewitterte es und regnete in Strömen. Das besserte sich zum Glück im Tagesverlauf. Mittags herrschten Temperaturen um 25°C bei rund 100% Luftfeuchtigkeit.

 

Die erste Runde ab 10 Uhr führte die Läufer in den Schlosspark Arnstadts. Das Gelände wird vom Fluss Gera durchschnitten. Die Sprinter hatten die Aufgabe der besten Routenwahl mit wenigen Brücken zu lösen. In der zweiten Runde erkundeten die Teilnehmer die Altstadt Arnstadts. Das Stadttor war genauso Postenstandort wie die Kirchen der Altstadt. das Jugenddenkmal Johann-Sebastian Bachs, der in Arnstadt seine erste Organistenstelle inne hatte, bewachte den Endposten. Von dort liefen alle quer über den Marktplatz zum Ziel, dem Firmensitz von Sportident.

 

 

Der Sprint bot für Groß und Klein jede Menge Abwechslung. Die Jugend badete im Brunnen vor der Bachkirche und hatte dabei viel Spaß, die Vorbeilaufenden anzufeuern.

Am historischen Ambiente des Schlossparks scheiterte so mancher Läufer, und auch so mancher Favorit. So freuten sich Florian Pasda über einen ungefährdeten Sieg in der H19. Die weiteren Plätze verteilten sich unter den Thüringeren aus Ilmenau und Erfurt. Bei den Damen dominierte Anna Reinhardt aus Dresden die Konkurrenz vor Lucca Bergmann vom OSC Kassel und Anna Medyukhina aus Jena.

 

 

Die zentrale Lage Arnstadts mitten in Deutschland bescherten dem Sprint-Event Teilnehmer aus allen Teilen Deutschland, die zufrieden und mit tollen Erinnerungen am Nachmittag die Heimreise antraten.

 

Text: Ute Schönfeld (SV TU Ilmenau)

 

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