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Überraschungen beim Doppelsprint in Zeil am Main

Ein "Ochsenklavier" in Zeil am Main150 Läufer gingen bei den Bayerischen Sprint-OL-Meisterschaften in Zeil am Main an den Start. Der Lauf anlässlich des 1000-Jahr-Jubiläums des unterfränkischen Städtchens führte die OLer zwei Mal quer durch die Gassen der Altstadt. Bei prallem Sonnenschein erlebten Teilnehmer und Organisatoren drei Überraschungen.

 

Überraschung Nr. 1: viele Läufer mussten ein so genanntes "Ochsenklavier" (siehe Foto) ein bis zwei Mal überwinden, hätten aber zur Abkühlung auch ein Fußbad in einem kleinen Bach nehmen können.

 

Sprint durch die verwinkelten Gassen von ZeilÜberraschung Nr. 2: ein als nicht passierbar gekennzeichnetes Tor stand zeitweise offen und wurde von nicht wenigen Läufern regelwidrig als Abkürzung genutzt. Um wieder faire Bedingungen für alle zu schaffen, entschied sich die Wettkampfleitung daraufhin, ein Teilstück zu annullieren.

 

Die Überraschung Nr. 3 wartete auf die Ausrichter nach dem Lauf. Beim Einsammeln der Posten musste festgestellt werden, dass eine auf einer Platte aufgeschraubte mit Kette und Schloss an einem Baum befestigte SI-Station fehlte. Die Kette war fachmännisch durchtrennt worden. Glück im Unglück, der Diebstahl ereignete sich erst nach dem Lauf und brachte den Wettkampf nicht noch zusätzlich durcheinander.

 

Letztlich konnte bei bestem Sommerwetter die Ehrung der Bayerischen Meister durchgeführt werden. In den Elitekategorien gab es mit Seniorenläuferin Kristin Hagen-Ritzenthaler (TSV Jetzendorf) und Jugendläufer Riccardo Casanova (OLG Regensburg) zwei würdige Sieger.

 

Text: Heinz Peter Simon und Ralph Körner
Bilder: MTV Bamberg